Frühjahrskonzert 2018

Mit der „Feierlichen Eröffnung“ von Mathias Rauch eröffneten wir in der gut gefüllten Turnhalle das Frühjahrskonzert 2018. Maria-Rosa Sonnberger, die durch den Abend führte, begrüßte die vielen Zuhörer und Zuhörerinnen. Mit dem romantischen Tongemälde „Schloß Tirol“ entführte die Trachtenmusikkapelle Piesendorf das Publikum nach Tirol. Ein Höhepunkt des ersten Teiles war das Stück „Brummi“ – ein Solo für Tuba, gespielt von Hans Steiner. Das Stück widmeten wir unserem Musikkollegen Alfred Gimpl, der im letzten Jahr verstarb.

 

Ein wichtiger Punkt vor der Pause sind die Ehrungen, die jedes Jahr vorgenommen werden. Heuer konnten wir im Rahmen des Frühjahrskonzertes sechs Musikanten und Musikantinnen vorstellen, die im letzten Jahr der Kapelle beigetretene sind. Wir gratulieren Helene Neumayr, Maria Luise Aschaber, Thomas Mayrhofer und Christoph Gimpl zur erfolgreich abgelegten Prüfung zum Leistungsabzeichen in Bronze.

Den Jungmusikerbrief für ein Jahr Vereinszugehörigkeit erhielten Sophie Voglreiter und Anna Farkas.

Elisabeth Dürlinger, Maresi Dürlinger, Susanna Höller und Eva Höller sind bereits seit 10 Jahren Mitglied der Trachtenmusikkapelle Piesendorf. Dafür erhielten sie das Ehrenzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze.

Heuer wurde Ehrenmusikanten Höller Rupert nach 53-jähriger Mitgliedschaft als aktiver Musikant verabschiedet. Als Ehrenmusikant bleibt er aber weiter ein Teil der Trachtenmusikkapelle Piesendorf.

 

Nach der Polka „Mährische Nacht“ folgte eine Kurze Pause.

 

Der zweite Teil begann mit der sinfonischen Rock-Ouvertüre „Stockholm Waterfestival“. Ein weiterer Höhepunkt des Konzertes war das Posaunensolo „Happy Trombones“ – gespielt von Nathalie Dschulnigg, Gerald Höller und Daniel Gahleitner.

Den Schlussmarsch „Cum Laude“ widmeten wir unserem Musikfreund Nick Hubens aus Obbicht, Niederlande, der uns viele Jahre besucht und mit uns musiziert hat, letztes Jahr aber verstorben ist.

 

Als Schlussstück ließ sich Kapellmeister Michael Bayer etwas Besonderes einfallen. „Wedding Bells“ widmeten wir den Musikantinnen, die im heurigen Jahr heiraten werden.

 

Nach dem Konzert ließen wir den Abend gemeinsam beim Gasthof Eschbacher ausklingen, wo wir freundlich empfangen und hervorragend verköstigt wurden.

 

Ein herzliches „Dankeschön“ an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben und an die vielen Konzertbesucher. Ein großer Dank geht an unser Ehrenmitglied Hacksteiner Walter, der die Noten für das Frühjahrskonzert gespendet hat.

Schitag der TMK Piesendorf

 

„Alle ab auf die Piste!“, hieß es am Samstag, dem 2.3. Am Nagelköpfel fand der diesjährige Schitag statt. Um 9 Uhr trudelten bereits die ersten motivierten Schifahrer ein. Ausgestattet mit guter Laune und einer Schikarte ging es den Berg hinauf Richtung Sonne, die sich – trotz morgendlicher Startschwierigkeiten – durch die Wolken gekämpft hatte und den ganzen Tag verlässlich auf uns herabschien. Die rasch steigenden Temperaturen forderten bald zur ersten wohlverdienten Pause auf der Sonnenterrasse des Liftstüberls auf. Fleißige Schifahrer fuhren an den ihre Kräfte auftankenden Musikern vorbei und zwischendurch blieb immer Zeit ein paar Worte zu wechseln.

 

So scherzten wir uns gemütlich durch den Vormittag bis wir uns um halb eins zum gemeinsamen Mittagessen beim Naglbauer trafen. Dort wurden die reichlich erschienen, mitunter entkräfteten Misiker bestens bewirtet. 43 Musiker ließen sich die hervorragenden Ripperl schmecken. Eine interessante Notiz am Rande: Einige Musiker erschienen erst pünktlich zum Essen am Nagel ?

 

Der Nachmittag stand im Zeichen weiterer sportlicher Aktivität. So stürmten wir erneut die Piste, nutzten aber auch die Rodel- und Tubingbahn ausgiebig. Früher oder später trafen sich der eine oder andere zu Kaffee oder auch einem Abschlussgetränk auf der Terrasse des Liftstüberls. Dort ließen wir den Tag auch gemütlich ausklingen, nachdem die Lifte zusperrten.

 

Bei all dem entspannten Treiben sie nicht unerwähnt, dass einige Musiker den sportlichen Teil des Tages sehr ernst genommen haben. Eine Ehrung wäre anzudenken ?

 

Ein herzliches „Danke“ geht an alle, die zum Gelingen des großartigen Tages beigetragen haben. Besonders zu erwähnen sind dabei die „Liftler“, die uns jeden Bügel mit guter Laune gereicht haben und immer einen Spruch auf den Lippen hatten.

Fasching 2018

Am Faschingsdienstag zogen bunte Weintrauben durchs Dorf – angeführt vom heurigen Musi-Moa Fanninger Peter. Begleitet wurden die Faschingsnarren der TMK von selbst gespielter Musik.

 

Nach einem Ständchen im Seniorenheim ging es gemeinsam zur Eisschießbahn. Dort formten sich rasch die Teams der TMK und der Gemeinde. Wie bereits in den letzten Jahren versuchten zu Beginn etliche Schützen der TMK ihr Glück. Lautes Jubelgeschrei kündigte von einem erfolgreichen Schuss. Nach einigem Hin und Her und einer spannenden Kehre hieß es schließlich „Mor auf“ für die Gemeinde. Bürgermeister Hans Warter versuchte alles, ein Sieg der TMK, der mit Jubel begrüßt wurde, war jedoch nicht mehr abzuwenden. Die Kehre ging an unseren Ehrenmusikanten Höller Rupert.

 

Motiviert und überglücklich starteten die Schützen der TMK in die zweite Kehre. Doch die Schützen der Gemeinde wollten sie für sich entscheiden. So wurde es ein spanender Wettkampf. Die Kugel rollte hin und her, von einem Stock zum anderen. So gab es mehrere Siegwechsel während der Partie. Abwechselnd wurde Jubel auf beiden Seiten der Bahn laut. Nach spannendem Wettkampf hieß es „Mor auf“ – erneut für die Gemeinde. Die Schützen der TMK hielten die Daumen, lag doch der letzte Sieg schon einige Jahre zurück, während Bürgermeister Hans Warter sich bereitmachte. Doch auch er konnte die zweite Kehre nicht zu Gunsten der Gemeinde retten. So wurden die Schützen der Gemeinde geschneidert, was von den Schützen der TMK gefeiert wurde. Ein Aufmarsch mit Trauermarsch, angeführt von der Schere verkündete den Sieg der TMK. Mit großem Jubel wurden die Musikanten begrüßt und der Sieg gefeiert. Die zweite Kehre ging an Ehrenmitglied Peter Junger.

 

Nun stellten sich die Schützen zur dritten Kehre, der „Zigarrenkehre“, auf. Diese konnte die Gemeinde rasch für sich entscheiden. Die dritte Kehre ging an Rattensberger Manfred.

 

Nach dem Eisschießen zogen wir gemeinsam zum Gasthof Eschbacher. Danach ging es zur Tauernhex. Dorf fand nach dem Abendessen die Siegerehrung statt. Traditioneller Höhepunkt: die Ansprachen der Moa, Bürgermeister Hans Warter und Fanninger Peter.

 

Nach dieser Stärkung startete der Maskenball der TMK Piesendorf. Viele Faschingsnarren ließen es sich nicht nehmen und besuchten in den tollsten Masken den Ball. Das lustige Publikum wurde bestens vom Trio „Die Alpis“ unterhalten. Bei der jährlichen Maskenprämierung wurden um Mitternacht die besten Kostümierungen prämiert. Danach ließen wir den Faschingssamstag noch nett ausklingen.